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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Thomas Strellen [05-2005]:

Erfassung von Hochspannungsleitungen und Schutzräumen aus Laserscanndaten

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Softwareprodukte zur Verarbeitung von großen Punktmengen bieten mittlerweile ein großes Spektrum an Werkzeugen um Laserscanndaten zu filtern. Diese Werkzeuge müssen jedoch auf die individuelle Aufgabe hin angepasst werden. Diese Anpassungsarbeit, die sich vor allem auf die Auswahl der Parameter zu den einzelnen Algorithmen bezieht, bedarf einer intensiven Auseinandersetzung mit der Eigenheit der Daten als räumliche Punktwolke ohne differenzierte semantische Information. An den maßgeblichen Instituten in Deutschland und Österreich werden in diesem Zusammenhang ständig neue Verfahren und Algorithmen erprobt und verbessert. Im Rahmen dieser Master Thesis sind ausschließlich Programme und Applikationen zum Einsatz gekommen, die nicht explizit zur Verarbeitung von Laserscanndaten entwickelt wurden, aber durch Modifikation eine relativ integrierte Verarbeitung der Daten ermöglichten. Eine durchgehende Integration des gesamten Arbeitsablaufes ist jedoch auch mit den genutzten Programmen nicht möglich. Im Folgenden sind die Erfahrungen mit der gewählten Arbeitsumgebung kurz umrissen. Die Filterung des Geländemodells des Testgebietes ist mit Blick auf die Aufgabenstellung ausreichend. Ein exakteres Geländemodell bedarf der zusätzlichen Unterstützung von Bruchkanten. Insbesondere im Bereich der Bebauung und innerhalb komplexerer Anlagen sind vor allem Stützmauern in ihrer Höhe durch Kanten gesondert abzufangen. Der Ablauf der Filterung ist durch ein Makro auf der Basis von ESRI-MapObjects automatisiert worden. Der letzte Iterationsschritt muss allerdings unterbrochen werden, um manuell schon heraus gefilterte Daten wieder in den Oberflächeninterpolationsprozess einzufügen. Diese Verbesserung des Geländemodells erfolgt durch visuelle Überprüfung der gerechneten Oberfläche und dem Vergleich mit den zugehörigen Orthofotos. Die verwendete Software ist nur bedingt zur Verarbeitung von solch großen Punktmengen geeignet. Eine Stückelung in Trassenabschnitte von rund 500 m Länge ist keine wirtschaftliche Lösung für diese Aufgabe. Die ständige, notwendige Fertigung von Zwischenprodukten und die notwendige Formatierung zwischen den einzelnen Verarbeitungsschritten bläht darüber hinaus die Datenmenge um ein Vielfaches auf. Der Arbeitsablauf pro Iteration ergibt neben den Ausgangsdaten ein Differenzraster in gleicher Größe des ursprünglichen Rasters, einen Datensatz der Reklassifikation, der etwas kompakter ausfällt, eine Zwischenstufe als 2D-Punktshapefile und letztendlich ein 3D-Punktshapefile als Berechnungsgrundlage für die eigentliche Oberflächeninterpolation. Das heißt, die ursprüngliche Datenmenge wird mit jeder Iteration etwa um Faktor 5 vergrößert. Nomenklatur und Speicherorganisation müssen auf diesen Umstand vorbereitet sein.


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