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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Jörg Grüber [01-2001]:

Aufbau eines Naturdenkmalkatasters für den Oberbergischen Kreis, Nordrhein-Westfalen, BRD unter Einsatz von Global Positioning System, Geo-Informations-Software und Datenbank

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die Betreuung von ca. 170 Naturdenkmälern, kurz „ND´s“ (Gehölzen) im Oberbergischen Kreis, Nordrhein-Westfalen, NRW soll erleichtert und die Datenverwaltung verbessert werden. Zu diesem Zweck wurden in einem ersten Schritt die einzelnen Objekte vor Ort mit einem Global Positioning System (GPS) differentiell vermessen. Zum Einsatz kam eine Pathfinder-XR-Einheit der Firma Trimble. Beim Einsatz ergab sich als grundlegendes Problem das Vorhandensein von Hindernissen zwischen GPS-Empfänger und Satelliten bzw. Korrektursignalempfänger und Korrektursignalquelle (hier: ebenfalls ein Satellit). Dadurch war bei einigen Objekten ein differentielles bzw. dreidimensionales Einmessen nicht möglich. In einem zweiten Schritt wurden die erhobenen Daten exportiert und in ArcView aufbereitet. Hier konnte auf grund der Zweiteilung des Oberbergischer Kreises in den zweiten und dritten Gauss-Krüger-Streifen zunächst kein gemeinsamer View für alle Objekte erstellt werden, da gleichzeitig die Möglichkeit der Rasterdaten-Transformation fehlte. Mittlerweile liegen die entsprechenden Deutschen Grundkarten (1:5.000) komplett für beide Meridinstreifen vor. Damit ist auch eine Gesamt-Darstellung möglich. Die Verbindung zwischen dem ArcView-Projekt und der Datenbank wurde mittels der DDE-Schnittstelle von Keith Jack (siehe ESRI-homepage) hergestellt. Dadurch kann aus dem View der Datensatz zu einem Objekt aufgerufen werden oder von der Bezeichnung eines Objektes ausgehend auf dieses im View gezoomt und wiederum der Datensatz gezeigt werden. Der dritte Schritt bestand aus dem Aufbau, Befüllen und Testen der Datenbank. Verwendet wurde die Software MS Access 97, die zwar nur eingeschränkte SQL-Qualitäten aufweist, aber eine Anwender-freundliche Oberfläche bietet. Die grundsätzliche Erfassung der ND´s mittels GPS, ihre Visualisierung in einer GI-Software sowie der Anschluss an eine Datenbank sind gelungen. Damit können diese Grundlagen bei zukünftiger, externer ND-Betreuung weitergegeben werden.


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