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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Matthias Naumann [07-2005]:

Möglichkeiten zur kostengünstigen Genauigkeitssteigerung von low-end GPS-Empfängern für die mobile GIS-Datenerfassung

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Zur Differenzierung der in der Arbeit verwendeten Korrekturdienste und für das Verständnis der Algorithmen, die teilweise auch beim Postprozess Anwendung finden, wurden die Konzepte und Begriffe ausführlich erläutert. Die Vielzahl an Begriffen im Umfeld des differenziellen GPS ist teilweise unübersichtlich, da es einerseits verschiedene Möglichkeiten zur Kategorisierung und andererseits begriffliche Überschneidungen und parallele Entwicklungen gibt, z.B. in der Marine und dem Luftverkehr. Die Konzepte zur Erzeugung von Korrekturen unterscheiden sich wesentlich in der räumlichen Gültigkeit der resultierenden Korrekturen. Die derzeit verwendeten Algorithmen im Zustandsraum, die zur Überwindung der Abhängigkeit vom Abstand zwischen Referenz bzw. Zentrum des Referenznetzwerks und Rover führen, unterscheiden sich in ihrer Komplexität bei der Modellierung und Schätzung individueller Fehleranteile. Einerseits liegt das am Aufwand für die Konzeptumstellung seitens der Referenznetz-Provider. Andererseits ist dies der bisher fehlenden Umsetzung von Korrekturvektoren im verbreiteten Korrekturformat der RTCM SG-104 geschuldet, das die meisten GPS-Empfänger ausschließlich unterstützen. Ein pragmatischer Lösungsansatz besteht meiner Meinung nach darin, die Implementierung von Input-Schnittstellen im RTCAFormat für nicht SBAS-übertragene Korrekturvektoren und die Anwendung von Auswertealgorithmen, wie sie von SBAS-fähigen Empfängern verwendet werden. Damit wäre eine problemlose Nutzung von Internetübertragenen EGNOS-Korrekturen in handelüblichen GPS-Empfängern möglich, wenn das EGNOS-Broadcast-Signal nicht empfangen werden kann.


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