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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Bianca Peter [08-2014]:

Maßstabsunabhängiger Zugriff auf WMTS. Entwicklung eines on-the-fly-Resampling Java-Programms für WMTS-Zwischenmaßstäbe

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


In seiner Gesamtheit betrachtet steht das Thema dieser Arbeit in engem Zusammenhang mit den OGC-Standards und mit der Materie Open-GIS. Der WMTS ist einer der Standards des Open Geographical Consortium und stellt Kartengrundlagen in Form von einzelnen Karten-Kacheln bereit. Da diese Kacheln lediglich für feste Zoomstufen vorliegen, ist das Ziel dieser Arbeit herauszuarbeiten, wie es möglich gemacht werden kann, in GI-Systemen, die für gewöhnlich maßstabsunabhängig arbeiten, Daten aus Web Map Tile Services mit einzubinden. Es wird ein Verfahren entwickelt, in dem untersucht wird, welches Skalierungsverfahren den bestmöglichen Kompromiss zwischen Performance und Bildqualität liefert, um letztlich zwischen den festen Zoomstufen der Kacheln „Zwischenmaßstäbe“ zu interpolieren und so maßstabunabhängig auf einen WMTS zugreifen zu können. Durchgeführt wird dieses Vorhaben mittels eines im Rahmen dieser Arbeit zu entwickelnden Java-Programms, das mit Zugriff auf einen WMTS entsprechende Bilddaten abfragt und interpoliert. Mit diesem Programm wird sowohl die Performance als auch die Bildqualität für verschiedene Skalierungsszenarien getestet. Nach Herausarbeitung eines akzeptablen Kompromisses wird die entsprechende Skalierungsmethode im Java-Programm fixiert, so dass schließlich der User mittels eines Auswahlrechtecks einen beliebigen Kachel-Maßstab mit angemessener Performance und Bildqualität abrufen kann. Die Forschungsfrage kann im Rahmen dieser Arbeit geklärt werden. Den bestmöglichen Kompromiss zwischen Performance und Bildqualität liefern die Bicubic- Interpolationsmethode in Zusammenhang mit einer Kombination aus Up- und Downscaling, deren jeweiliger Einsatz durch spezielle Schwellwerte geregelt ist. Die Inhalte dieser Arbeit sind interessant für die GIS-Branche besonders in Bezug auf OpenGIS. Die Resultate können aber nicht nur in Zusammenhang mit einem Web Map Tile Service genutzt werden, sondern auch in Verknüpfung mit den Themen Rasterbildskalierung und Rasterbildqualitätsanalyse.


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