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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Sarah Frederike Kienzler [07-2015]:

Reduktion von Hochwasserschäden im Zusammenspiel von staatlicher und privater Vorsorge. Eine Fallstudie an der Mulde

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Um der Forderung im Hochwasserrisikomanagement, dass technischer Hochwasserschutz und private Eigenvorsorge verstärkt Hand in Hand gehen sollten, Nachdruck zu verleihen, ist das Ziel dieser Arbeit mit Hilfe des multifaktoriellen Schadensmodells FLEMOps anhand von Vergleichsrechnung zu untersuchen, in welchem Maße technische Schutzbauten und private Eigenvorsorge zur Risikominderung für Wohngebäude beitragen können. Darüber soll insbesondere das schadensreduzierende Potenzial der privaten Eigenvorsorge bewertet werden. Ziel dieser Arbeit ist folglich auch einen Beitrag zu zukünftigen Entscheidungsprozessen im Hinblick auf die Maßnahmenplanung für ein integriertes Hochwasserrisikomanagement zu leisten. Aus diesen übergeordneten Zielen leiten sich die folgenden Forschungsfragen ab: 1 Wie groß ist das schadensmindernde Potenzial von staatlich technischen Hochwasserschutzmaßnahmen bei jeweils unterschiedlich gut ausgebauten Schutzzuständen? 2 Wie groß ist das schadensmindernde Potenzial von staatlich technischen Hochwasserschutzmaßnahmen bei jeweils unterschiedlich gut ausgebauten Schutzzuständen in jeweiliger Kombination mit unterschiedlich gut ausgeprägten privaten Eigenvorsorgeniveaus? 3 Wie ist die Relevanz der privaten Eigenvorsorge und deren vorherrschendes Niveau in Bezug auf die Schadensminderung im Vergleich zur Wirkung des technischen Hochwasserschutzes einzuschätzen? Dazu soll als Risikoindikator der jährliche Schadenserwartungswert (englisch expected annual damage, EAD) für Wohngebäude in 30 sächsischen Gemeinden entlang der Mulde berechnet werden. Das Gebiet der Mulde wurde gewählt, da es sowohl 2002 als auch 2013 stark von Hochwasser betroffen war. Hinsichtlich der Forschungsfragen lassen sich im Vorfeld folgende Hypothesen aufstellen: 1 Mit dem Ausbau und zunehmender Verbesserung des technischen Hochwasserschutzes reduziert sich der jährlich zu erwartende Wohngebäudeschaden. 2 Durch die Kombination von technischen Hochwasserschutzmaßnahmen mit privater Eigenvorsorge tritt eine nochmals gesteigerte Reduktion des jährlich zu erwartende Wohngebäudeschadens auf. 3 Im Vergleich zum staatlich technischen Hochwasserschutz spielt die Durchführung von privater Eigenvorsorge in Bezug auf die Schadensminderung mindestens eine ebenso wichtige Rolle. Eine gezielte Verbesserung der privaten Vorsorgeniveaus (Steigerung der Bauvorsorge und Verminderung der Kontamination durch Öl oder Benziin) kann sogar gewinnbringender ausfallen als der (alleinige) Ausbau des technischen Hochwasserschutzes.


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