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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Christoph Brennecke [03-2015]:

Geoverarbeitung im Wandel: Vom Desktop in das World Wide Web

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Der Verbindung des Internets und des World Wide Webs mit traditionellen Disziplinen hat sowohl neue Disziplinen geschaffen als auch erweitert. Auch Web GIS, als Teil der Geoin-formatik und GI Science, kann zu dieser Entwicklung hinzugezählt werden. Das Web hat Geographische Informationssysteme (GIS) einer breiteren Masse zugänglicher und es auch flexibler gemacht. Die Art und Weise wie geographische Informationen erlangt, über-tragen, veröffentlicht, geteilt und visualisiert werden hat sich dadurch erheblich geändert. Seit der Erfindung des ersten Geographischen Informationssystems durch Roger Tomlin-son 1962, über die Entwicklung des ersten Web GIS 1993, haben sich diese immer mehr weg von der reinen Desktop Anwendung, hin zu bereitgestellten Modellen die auf interope-rablen GIS Webservices basieren, entwickelt (Fu, 2011, p.4 ff). Diese interoperablen und verketteten Webservices werden mit zunehmender Wichtigkeit geographischer Informati-onssysteme in Unternehmen und der Verfügbarkeit räumlicher Daten immer wichtiger (Alameh, 2003, p.22). Auch Staub (2009, p.1) beschreibt diese Entwicklung mit dem Wan-del vom Aufbau von Datenbanksystemen und von Geographischen Informationssystemen seit den siebziger Jahren, zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich des Datenaustau-sches, der Zusammenführung von Datenbeständen und Aspekten der Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen. Bei diesen Entwicklung spielt die Interoperabilität, also „die Fähigkeit von Softwarekompo-nenten zu einer selbstständigen Zusammenarbeit über Software-, System- und Institutions-grenzen hinweg“ (Andrae, 2012, p.15), eine Hauptrolle. Interoperabilität tritt auch im Zuge der Entstehung von Geodateninfrastrukturen (GDI) auf nationaler und internationaler Ebene, sowie bei der Problematik der Nutzung verteilter Geodaten auf. In vielen aktuellen Anwendungen und Initiativen steht die gemeinsame Nutzung von verteilten Geodaten über OGC Webservices (OWS) im Vordergrund (Staub, 2009, p.19 f). Bezugnehmend auf diese aktuellen Themen dreht sich diese Arbeit um den von dem Open Geospatial Consortium (OGC) definierten Web Processing Service (WPS). Mit dieser Spe-zifikation aus dem Jahr 2007 sind standardisierte Analyse und Verarbeitung von Geodaten im Internet definiert (OGC, 2007c). Für eine solche Verarbeitung werden nach Poore (2011, p.5010) hochleistungsfähige (Online-) Infrastrukturen benötigt, die in der Lage sind diese großen Datenmengen zu speichern, zu analysieren und zu verarbeiten. Auch in der Wis-senschaft allgemein wird interdisziplinäre Zusammenarbeit eine immer größere Rolle spie-len und somit der interoperable Austausch von Daten, Werkzeugen oder Computermodel-len


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