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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Michael Krämer [07-2016]:

3D-Modellierung möglicher Wohngebäude auf Basis eines Bebauungsplans unter Beachtung der geltenden Rechtsgrundlagen Hessens

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die derzeit standardmäßig bei der Aufstellung von Bebauungsplänen eingesetzten Pla-nungs- und Kommunikationsmethoden kommen in der heutigen Zeit an ihre Grenzen bei der Unterstützung der beteiligten Akteure. Hintergrund hierfür ist das durch gesetz-liche Vorgaben und politische Interessen immer komplexer werdende Aufgabenspekt-rum mit gleichzeitig erstarkendem Willen der Öffentlichkeit zur Partizipation (STEINE-BACH & MÜLLER, 2006). Als ein Hauptproblem wird hierbei die reduzierte Dimension der Planinhalte – von 3D auf 2D – beschrieben (BESSER & SCHILDWÄCHTER, 2000). Hieraus resultiert die Forderung des Einsatzes von 3D-Visualisierung und -Analysen während des Aufstellungsverfahrens von Bebauungsplänen (SCHILDWÄCHTER & ZEILE, 2008). Eine ausführliche Literaturrecherche über Gründe und Grundsätze des Einsatzes von 3D-Daten sowie über bestehende Ansätze des oben genannten Kontexts führte zu der Zielsetzung dieser Arbeit. Das Ziel war die prozedurale Erstellung maximal zulässiger 3D-Wohngebäudemodelle auf Basis eines bestehenden Bebauungsplans unter Beach-tung aller gesetzlichen Vorgaben und Festsetzungen des Plans. Hierfür wurde eine re-gelbasierten Methode in der ESRI CityEngine entwickelt. Eine exemplarische Anwen-dung wurde im Anschluss zur Überprüfung der Genauigkeit und Grenzen der Methodik durchgeführt. In den abschließenden Kapiteln wurden Einsatzmöglichkeiten der model-lierten 3D-Gebäude beschrieben. Neben verschiedenen Analysemöglichkeiten wurden Möglichkeiten der Visualisierung besprochen. In diesem Rahmen wurde auch auf die Vorteile und Grenzen der in der Arbeit verwendeten Methode und Software eingegan-gen. Ferner wurde validiert, in wieweit ein Stadtplaner die angewandte Software bei der Grundstückseinteilung für den städtebaulichen Entwurf unterstützend einsetzen kann. Die Analyse der Methode ergab, dass mit Hilfe der innerhalb der CityEngine erstellten CGA-Regeln die gewünschten 3D-Gebäudemodelle unter Einhaltung der Festsetzungen des Bebauungsplans erzielt werden können. Grenzen zeigten sich jedoch bei der Ab-standsregelung, diese konnte nur durch Integration in die Ausgangsdaten berücksichtigt werden. Der Vorteil eines Einsatzes der Methode liegt insbesondere in dem regelbasier-ten Ansatz. Die Auswirkungen geometrischer Änderungen in den eingehenden 2D-Daten wirkten sich hierbei direkt auf die 3D-Gebäudemodelle aus.


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