Termine

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Nachricht
  • Failed loading XML...

Martin Humm [06-2016]:

„Ermittlung der optimalen Reviergröße unter Berücksichtigung von Lage und naturaler Ausstattung“ - Determining the optimal forestry district size considering the location and natural facilities

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die heutige Forstwirtschaft ist sich laufend ändernden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Durch den fortschreitenden Klimawandel ist bereits heute eine Veränderung der Bestandesproduktion zu erkennen (ökonomische Leistungsfähigkeit). Hierauf wird bereits durch neue Bewirtschaftungskonzepte (Mischwälder) und durch Wahl Klima angepasster Baumarten (z.B. Douglasie) reagiert. Diese Situation wird sich in Zukunft noch deutlich verschärfen. Damit verbunden ist auch ein erhöhter Input an Arbeitskraft, was erhöhte Kosten für die Unternehmen verursacht (GÜNTHER et al. 2013). Personal- und Organisationsstrukturen müssen aus diesem Grund kurz-, mittel- und langfristig geprüft und situationsbezogen angepasst werden. Diese Master Thesis befasst sich mit der Ermittlung der optimalen (Forst-)Reviergrößen in den Niedersächsischen Landesforsten unter Berücksichtigung der verfügbaren Arbeitszeit eines Revierleiters innerhalb eines Jahrzehnts und seinem vorgegebenen Arbeitsvolumen in Abhängigkeit vielfältiger Parameter. Die so ermittelten Reviergrößen nutzen die „normale Arbeitszeit“ optimal aus. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Reviergrößen anhand von Forsteinrichtungs-Daten zu optimieren und hierbei festzustellen, welche Parameter hierfür benötigt werden und wie sich die Wahl der Parameter und deren Gewichtung auf das Ergebnis auswirkt. Die Arbeit ist als Machbarkeitsstudie anzusehen und erhebt keinen Anspruch darauf, die gewonnenen Ergebnisse eins zu eins auf die Wirklichkeit zu übertragen. Dieser geoinformatische Ansatz ist auf dem Sachgebiet der Forstwirtschaft für die Planung von Reviergrößen erstmalig. Als Ergebnis konnte festgestellt werden, dass vor allem die Fixkosten einen maßgeblichen Kostenfaktor darstellen. Sie können als der entscheidende Kostentreiber bezeichnet werden. Weiterhin ist die gute Positionierung einer Revierförsterei entlang der Verkehrsinfrastruktur entscheidender als ihre Entfernung zu möglichen Einsatzorten. Darüber hinaus führte die Aufteilung des Betreuungswaldes auf reine Betreuungsförstereien zu besseren Ergebnissen. Auch hierfür sind maßgeblich die Fixkosten verantwortlich. Es zeigt sich, dass die Verwendung von geoinformatischen Daten und Methoden zu einer Verbesserung der Revierstruktur führen kann.


Zurck weitere Arbeiten ...

Club UNIGIS Login

Mitglieder der Club-UNIGIS Absolventennetzwerkes melden sich hier mit Ihren Blackboard-Zugangsdaten an: