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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Christoph Lauber [10-2016]:

Untersuchung thermischer Eigenschaften unterschiedlicher Habitate im Schweizerischen Nationalpark in der Raum-Zeit-Relation

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Der Schweizerische Nationalpark, der ein Gebiet umfasst, welches in den letzten 100 Jahren fast gänzlich der Natur überlassen wurde, dient Generationen von Forschern als Grundlage ihrer Studien. Laufend werden neue Forschungsarbeiten durchgeführt, er-gänzt oder mit neuen Methoden überprüft. In der vorliegenden Studie wurden abwech-selnd zwei Hänge, die Brandfläche Il Fuorn an der Ofenpassstrasse und die orogra-phisch rechte Talseite des Val Trupchun, durch eine fest installierte Thermalbildkamera zwischen April und September 2015 halbstündlich fotografiert. Der Fokus der Studie lag auf der Beschreibung der Temperaturgeschichte von Habita-ten. Zentral war dabei die Entwicklung der Methodik zur Klassifikation der Habitate aufgrund thermaler Eigenschaften; ein Vorgehen, welches in wissenschaftlichen Studien bisher nicht beschrieben wurde. Die Methodik basierte hauptsächlich auf den Tempera-turveränderungen im Tagesverlauf und klassifizierte die thermalen Habitate entspre-chend dieser Charakteristika. Die statistischen Auswertungen veranschaulichten in Temperaturkurven die durchschnittlichen Habitatstemperaturen. Bei hoher Sonnenein-strahlung konnten dabei die klassifizierten Habitate aufgrund unterschiedlicher Tempe-raturzunahmen und -abnahmen sowie Oberflächentemperaturen voneinander differen-ziert werden. Diese Erkenntnis bestätigte die Qualität der Klassifikation der Habitate. Ebenfalls konnte zwischen den Habitatsgrenzen und den topographischen Bruchkanten im Gelände eine eindeutige Korrelation hergestellt werden. Die Anzahl an gleichzeitig dargestellten Temperaturkurven musste jedoch durch die beschränkte Aufnahmefähigkeit des menschlichen Auges reduziert werden. Es wurde untersucht, in welcher Weise Storymaps, als Bildfolge über die Zeit, die Interpretation erleichtern können. Die Storymap erwies sich als geeignetes Analysemittel, insbesonde-re wenn alle Habitate betrachtet werden sollten oder die Temperaturveränderung von Aufnahme zu Aufnahme oder über kurze Zeitintervalle von Interesse war. Jedoch ver-mochte die Storymap die Temperaturkurven nicht zu ersetzen, boten diese doch gerade bei Betrachtungen über lange Zeitabschnitte eine sehr gute Übersicht. Die abschliessende Georeferenzierung der Habitate war nur begrenzt anwendbar, ent-standen doch grosse Verzerrungen durch die Abbildung der Bäume (Oberfläche) im Terrainmodell (Gelände). Im Gegensatz dazu konnte die Georeferenzierung der Bild-punkte, unter Ausschluss der Baumhabitate, sinnvoll angewendet werden. Die Georefe-renzierung stellte die Basis für die Überlagerung von Geodaten Dritter dar. Es ist dabei offen, ob die Überlagerungen georeferenziert erfolgen oder im Thermalbild.


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