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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Christa Mengl [04-2006]:

Interoperability between CAD and GIS

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


"Interoperabilität" ist ein viel strapazierter Bergriff im GIS Umfeld. Diese Arbeit versucht aufzuzeigen, was sich dahinter verbirgt. Dabei wird die Vielschichtigkeit von Interoperabilität deutlich. So fehlt in vielen Fällen schlicht der Wille der zuständigen Stellen zur Kooperation. Aber auch fehlende Standards bei Datenbeschreibung oder beim Aufbau von Datenbanken sind ein gewichtiges Hindernis für Interoperabilität. Es wird deutlich dass das Problem Interoperabilität nicht nur ein Problem der Dateiformate ist. Nicht zuletzt gibt es auch semantische Differenzen, die Interoperabilität erschweren. Die technischen Lösungsansätze für das Interoperabilitätsproblem reichen von der Entwicklung spezieller Datenauschstandards und Programmiersprachen über die Schaffung zentralisierter Datenbanken bis zu Web Services. Verschiedenste Organisationen, von denen das Open Geospatial Consortium (OGS) wohl eine der gewichtigsten ist, beschäftigen sich mit diesem Thema genauso wie reine Zusammenschlüsse von Softwareherstellern. Die Schaffung von Standards wird als vordringliches Problem erkannt und daher vorangetrieben. GIS und CAD Systeme wurden aus völlig unterschiedlichen Gründen für ebenso unterschiedliche Anwendungen entwickelt. In GIS und CAD Systemen werden daher Inhalte auf ganz verschiedene Art zum Ausdruck gebracht. Ein spezielles Problem stellen Datenupdates in Basisplänn dar. Diese Daten dürfen unter Umständen nicht einfach in daraus abgeleitete Pläne übernommen werden, da dies ein Update in den abgeleiteten Plänen ebefalls erforderlich machen würde. Dies ist aus rechtlichen Gründen nicht immer zulässig. Nachdem die Vielschichtigkeit von Interoperabilitäöt aufgezeigt wurde, wird anhand konkreter Softwaretests gezeigt, welche Probleme in der Praxis tatsächlich auftreten. In diesem Zusammenhang wird auch die verwendete Software genau vorgestellt um deren Möglichkeiten zu beleuchten. Die Hindernisse beginnen beim Nicht-Erkennen bestimmter Geometrien, die eine Software standardmäßig verwendet, die andere aber eben nicht erkennt. Noch größer werden die Probleme beim Austausch von semantischer Information in Form von bestimmten Blockdarstellungen oder Linienarten. Zwei Usecases verdeutlichen auch Probleme beim Austausch von Daten, die in bestimmten Datenmodellen gehalten werden müssen bzw. Probleme bei Updates. Ganz wesentlich erscheint das Problembewusstsein als Hürde für die Interoperabilität. Während der Trend der Interoperabilität sicherlich durch das Internet in Richtung der Darstellbarkei oder raschen Verfügbarkeit von Information geht, wird es weiterhin auch Anwendungen geben, die eine Datenransformation zwischen verschiedenen Systemen erforderlich machen. Neben der Verfügbarkeit der Daten ist es also auch ganz wesentlich, dass diese Dtaen in der richtigen Form verf+gbar, also wenn nötig auch editierbar sind.


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