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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Timotej Misic [11-2006]:

Sichtbarkeitsanalyse als Entscheidungsunterstützung bei der Variantenwahl großer Infrastrukturprojekte

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die vorliegende Arbeit wurde in Rahmen eines hydroenergetischen Grossprojekts angefertigt. Sie soll eine der fachlichen Unterlagen liefern, die zur raum- und umweltplanerischen Abschätzung der Einflüsse dienen und einen Variantenvergleich der zwei Trassen der Hochspannungsleitung ermöglichen. Zu diesem Zweck soll eine GIS-gestützte Sichtbarkeitsanalyse durchgeführt werden, um Gebiete auszuweisen, die am stärksten verwundbar sind. Die Sichtbarkeitsanalyse wurde an drei verschiedenen Aufbereitungsstufen von digitalen Geländemodellen berechnet, um möglichst realitätsnahe Sichtbarkeitsverhältnisse zu bekommen. Das erste Geländemodell war blosses digitales Höhenmodell, beim zweiten wurden Waldflächen aufgehöht und beim dritten wurden zusätzlich zum Wald noch Gebäudegrundrisse aufgehöht. Die Ergebnisse wurden auf ihren Sichtbarkeitsgrad und Realitätsnähe untersucht und verglichen. Der Sichtbarkeitsraster, der auf Basis von digitalen Höhenmodell generiert wurde, zeigte den höchsten Sichtbarkeitgrad. Diese Tatsache ist auf Abwesenheit der Sichtbarrieren zurückzuführen. Umgekehrt zeigte der Sichtbarkeitsraster auf Basis von Geländemodell mit aufgehöhten Waldflächen und Gebäuden den niedrigsten Sichtbarkeitgrad, was auf Abschirmung durch Wälder und gegenseitige Abschirmung der Gebäude schliessen lässt. Von allen drei Sichtbarkeitsrastern hat dieser empirisch die am meisten realistische Darstellung von Sichtbarkeitsverhältnissen gezeigt. Anschließend wurde die Verwundbarkeitskarte generiert, indem der Sichtbarkeitsraster in 5 Sichtbarkeitsstufen klassifiziert wurde. Es wurde gezeigt, dass die Variante-Nord der Trasse der Hochspannungsleitung, sowohl in ihren relativen als auch in absoluten Streckenanteilen in weniger verwundbaren Stufen verläuft. Die Variante-Süd, die in dichter besiedelten Gebiet des Drautals verläuft, liegt in erwartungsgemäss stärker verwundbaren Gebieten.


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