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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Ralf Stoll [03-2006]:

Ermittlung von Optimierungspotentialen im Vorfeld des Einsatzes eines Workforce-Management-Systems

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Zur Entscheidung für oder gegen die Einführung eines Workforce Management Systems (WFMS) im Regionalen Zweckverband Wasserversorgung Bereich Lugau-Glauchau benötigen die Entscheidungsträger aussagekräftige Informationen über die zu erwartenden Einsparpotentiale. Weiterhin sind die Auswirkungen möglicher mit der Einführung zusammenhängender Strukturänderungen auf die Fahrtzeiten der Servicemitarbeiter abzuschätzen. WFMS bieten unterschiedliche Methoden zur Standortermittlung und Routenoptimierung. Übliche sind dabei die Optimierung auf Basis euklidischer Entfernungen, Straßendaten und Aufteilung des Servicegebietes in Zellen. Die Wahl des Verfahrens hat dabei einen starken Einfluss auf das Optimierungsergebnis. Bei der Problemstellung handelt es sich um ein knotenorientiertes Tourenproblem (Vehicle Routing Problem, VRP). Dies ist ein Standardproblem der Tourenplanung. Die zusätzliche Berücksichtigung von einschränkenden Zeitintervallen wird als Tourenplanungsproblem mit Zeitfenstern beschrieben. Praxisnahe Anwendungen nutzen zur Berechnung heuristische Verfahren, die gute Lösungen in kurzer Berechnungszeit liefern. Für die Fahrtroutenoptimierung der Servicemitarbeiter kommt ein modifiziertes heuristisches Verfahren auf Basis des Verfahrens "Bester Nachfolger" zum Einsatz. Dabei wrid neben der Distanz zur jeweils nächsten im Zeitfenster erreichbaren Tätigkeit auch eine Richtungskomponente berücksichtigt. Auf der Grundlage der durch die Servicemitarbeiter erfassten Daten wurde ein SMALLWORLD-GIS Datenmodell entwickelt und Optimierungsergebnisse auf Basis euklidischer Entfernungsmessung ermittelt. Dabei wurden mögliche Strukturänderungen berücksichtigt. Die Fa. GE Energy Management Services GmbH in Ratingen ermittelte innerhalb ihres WFMS Ergebnisse sowohl auf Basis euklidischer Entfernungsmessung als auch unter Nutzung von Geobasisdaten des Straßennetzes. Die erzielten Ergebnisse zeigten ein erhebliches Optimierungspotential auf. So reduzierten sich die Fahrzeiten bei euklidischer Distanzmessung auf bis zu 86 %, bei Verwendung von Straßendaten in WFMS sogar auf 47 % des Ist-Zustandes. Die großen Ergebnisunterschiede verdeutlichen einerseits die Schwierigkeiten bei euklidischer Distanzmessung und andererseits herausragende Bedeutung hochwertiger Geobasisdaten des Straßennetzes. Aussagen zu Auswirkungen möglicher Strukturänderungen im Rahmen der Einführung eines WFMS, insbesondere die Zentralisierung der Bereiche, konnten getroffen werden.


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