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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Sandra Petersohn [11-2008]:

Untersuchung zur automatisierten Herstellung eines hydrologisch korrekten Fließgewässernetzes

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Vielfach gibt es in Behörden, Institutionen und Ingenieurbüros den Bedarf an digitalen Gewässernetzen, die hydrologischen Auswertungen mittels eines GIS dienen. Vorhandene Gewässerdaten sind für GIS-Analysen meist unzureichend aufgearbeitet. Dies ist durch die ursprünglich abweichende Nutzung der Daten zu begründen. Die vorliegende Arbeit zeigt Methoden zur Aufbereitung vorhandener Gewässergeometrien zu einem hydrologisch korrekten Fließgewässernetz auf. Der Fokus wird dabei auf eine weitestgehend automatisierte Aufbereitung gelegt. In dieser Arbeit werden die Anforderungen an ein hydrologisch korrektes Fließgewässernetz definiert und vorhandene Mängel in den vorliegenden Gewässergeometrien am Beispiel des ATKIS-DLM aufgezeigt. Auf die Arten der Geometriekorrekturen wird detailliert eingegangen und Algorithmen beschrieben, die weitestgehend automatisch die Problemstellen finden und überarbeiten. Können die beschriebenen Automatismen die Korrektur nicht eindeutig vornehmen, ist eine manuelle Bearbeitung des Anwenders nicht zu vermeiden. Für diese Fälle sind Tools beschrieben, die eine softwareunterstützte interaktive Bearbeitung durch den Anwender ermöglichen. Dadurch wird der Anteil des manuellen Arbeitsaufwandes minimiert. Detailliert wird auf die Anpassung der Digitalisierrichtung der Geometrien an die Fließrichtung der Gewässer eingegangen. Weiterhin wurde das Schließen von Lücken in den Gewässergeometrien betrachtet. Hierfür wurden 4 Methoden auf Ihre Eignung hin untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass sich für die Anpassung der Fließrichtung, sowie für das Schließen der Lücken die Verwendung eines hochaufgelösten DGM eignet. Auf Grundlage der Höheninformationen ist es möglich, eine Digitalisierrichtungsanpassung an die Fließrichtung in einer sehr guten Qualität durchzuführen und Lücken in einer ausreichend guten Qualitätzu schließen. Diese Arbeit stellt einen Leitfaden zur Aufbereitung von Fließgewässerdaten dar und soll einen Beitrag leisten, bereits erfasste Gewässergeometrien für hydrologische Belange nutzbar zu machen und eine Neuerfassung von bereits vorhandenen Gewässerdaten zu vermeiden.


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