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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Thomas Guggenberger [04-2008]:

Automatisierte Abschätzung des notwendigen Tierbesatzes zur Vermeidung klimabedingter Sukzession alpiner Weideflächen

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Seit dem Jahr 1952 haben sich die Almflächen in Österreich von 1,7 Mio ha auf 1,0 Mio ha um 41 % reduziert! Dabei ist gerade diese Fläche wertvolle Natur-, Produktions- und Erholungslandschaft und wird von der gesamten Gesellschaft geschätzt. Diese Wertschätzung schlägt sich auch in den geltenden Förderungsplänen nieder, welche eine Reaktivierung der Almwirtschaft unterstützen. Für dieses Vorhaben werden Instrumente benötigt, die den beteiligten Behörden Entscheidungs- und Planungsgrundlagen liefern. EneAlp 1.0 wurde vom Autor als GIS - Software für diesen Zweck am Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein im Rahmen des Interreg IIIB Programm Alpinet Gheep entwickelt. Die vorgestellte Arbeit zeigt die Einbettung eines bereits vorhandenen, naturwissenschaftlichen Almbewertungsmodells in das breite Funktionsspektrum der Geoinformatik. Die Landbedeckungsanalyse wurde mit Methoden der Fernerkundung unter Verwendung eines SPOT 5 HRG - Satellitenbildes umgesetzt. Für die Implementierung wurde die Entwicklungsumgebung von C# um die räumlichen Funktionen der ESRI ArcObjects-Bibliothek erweitert. Als Ergebnisse können eine allgemeine Qualitätsklassifikation, der Futter- und Energieertrag der Almweiden, die räumliche Verteilung unterschiedlicher Nutztiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) auf der Alm und die Ausweisung nutzbaren Potentials erwartet werden. Für die Entwicklung zukünftiger Beweidungsszenarien ist eine umfassende Analyse der gefährdeten Bereiche notwendig. Diese Arbeit befasst sich deshalb auch ausführlich mit der temporalen Entwicklung der Wald- und Almregionen. Dabei wird die Lage der Waldgrenze auf zwei unterschiedliche Arten festgestellt um in einer davon unabhängigen Studie deren Veränderung im Rahmen der Klimaerwärmung zu prognostizieren. Folgendes Endergebnis wurde erricht: Die Waldgrenze im Untersuchungsgebiet liegt bei etwa 1960 Metern. Die steigenden Temaraturen lassen diese in Modellen rasch ansteigen, der Wald wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Meter Seehöhe/40 Jahren folgen. In einem Planungszeitraum von 20 Jahren sind somit alle nicht genutzten Almflächen unterhalb von 2.000 Metern Seehöhe der Sukzession ausgesetzt. Um dies zu verhindern ist eine kontrollierte Nutzung mit bis zu 8.000 Schafen nötig. Diese Zahl kann durch Verdoppelung der Schafbestände in der Untersuchungsregion erreicht werden.


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