Termine

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Christian Mairamhof [12-2007]:

Aufbau einer Open-Source Mapping-Umgebung unter Verwendung von Oracle Locator und UMN-MapServer

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


In der vorliegenden Arbeit wird versucht, den Einsatz der Softwareprodukte Oracle Locator und UMN-MapServer zur Bereitstellung OGC konformer Geo-Dienste in einem bestehenden Projekt-Umfeld zu prüfen und zu bewerten. Dazu ist vorgesehen, für das Projekt "Geoland" den bestehenden WMS Dienst des Bundeslandes Kärnten vollständig in die neue Softwareumgebung überzuführen. Näher behandelt werden die OGC Spezifikationen SFS im Bereich der Datenhaltung und WMS/WFS im Bereich Web-Mapping, wobei clientseitige Spezifikationen wie SLD, nur gestreift werden können. Die notwendige fachliche Basis für die Umsetzung schafft das Kapitel Grundlagen, das sowohl einen allgemeinen Überblick der Funktionsweise von Web-Mapping gibt, als auch die behandelten Spezifikationen näher beschreibt und in Verbindung mit den untersuchten Softwareprodukten bringt. Die konkrete Umsetzung erfolgte in Teilmodulen, wie z.B. der „Datenimport nach Oracle Locator“, „UMN als WFS-Server“ oder die „Organisation des Raumbezuges“. Als Ergebnis der Umsetzung entstand ein vollständig ausgearbeiteter UMN-Dienst für Geoland, der die Lösungsansätze dieser Teilmodule zusammenfasst. Dieser Dienst ist die Grundlage für zahlreiche Praxistests, die manuell, in Form von HTTP-Anfragen (z.B. GetFeature, GetMap) bzw. in ausgewählten Desktop-GIS-Produkten erfolgten. WFS wurde auch hinsichtlich der übermittelten Datenmengen untersucht. An einem Beispiel wird dargestellt, dass bereits kleine Generalisierungstoleranzen zu einer deutlichen Abnahme der Datenmengen führen. Dabei fällt auf, dass Oracle bis dato keine Generalisierungsfunktionen bereitstellt, welche Nachbarschaftsbeziehungen zwischen Geo-Objekten (Topologie) berücksichtigen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich beide untersuchten Softwareprodukte sehr gut zur Lösung der Aufgabenstellung eignen. Die Wahl von Oracle Locator schafft eine hohe Flexibilität, Daten in einer Web-Mapping-Umgebung vorzuhalten. Die mit unter hohen Datenmengen die mit WFS übermittelt werden, legen den Wunsch nahe, GML zukünftig zu einem komprimierten, binären Format weiterzuentwickeln.


Zurck weitere Arbeiten ...