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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Marc Weitkowitz [11-2008]:

Digitale Sichtfeldanalysen in der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung in der Bundesrepublik Deutschland soll negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft, zum Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit – und damit des Landschaftsbildes – sowie der Erhaltung des Erholungswertes, vermeiden und minimieren. Nicht vermeidbare Eingriffe sind auszugleichenoder zu ersetzen und im Rahmen der Erstellung eines eingriffsbezogenen landschaftspflegerischen Begleitplans auf naturschutzrechtlicher Grundlage zur Erlangung der landschaftsrechtlichen Genehmigung zu beschreiben, zu bewerten und zu bilanzieren.Das Potenzial der dreidimensionalen Landschaftsbildanalyse soll genutzt werden, um eine zeitgemäße und praxistaugliche Ermittlung landschaftsästhetischer Beeinträchtigungen unter Berücksichtigung der heute verfügbaren digitalen Datengrundlagen in der Eingriffsregelung zu etablieren. Die im Rahmen der Masterarbeit durchgeführten Sichtfeldanalysen zur Ermittlung der tatsächlich beeinträchtigten Fläche erfolgen in Anlehnung an die in Nordrhein- Westfalen empfohlenen Verfahrensansätze von NOHL als Bewertungsgrundlage von mastenartigen Eingriffen in das Landschaftsbild. Ziel der Arbeit ist es, die heutigen Potenziale der digitalen Landschaftsbildanalyse auf die angesprochenen Verfahrensansätze zu übertragen, deren Anwendung zu vereinfachen sowie die Genauigkeit der Ergebnisse zu erhöhen und die Aussagen transparenter zu gestalten. Der Verfahrensansatz für Masten bis 50 m Höhe wird um die digitale Geländemodellierung, die Berücksichtigung derObjekthöhen der Landschaftselemente und des Eingriffsobjekts sowie die partielle Sichtbarkeit auf Augenhöhe eines menschlichen Betrachters erweitert. Auf der Grundlage ausgewählter Standorte von Mobilfunkstationen in Lüdinghausen, Swisttal-Mömerzheim und Kürten-Biesfeld werden digitale Sichtfeldanalysen durchgeführt und die partielle Sichtbarkeit in den Wirkzonen diskutiert. Die Erkenntnisse werden im Vergleich mit fotografischen Darstellungen, bezogen auf Sichtachsen zum Eingriffsobjekt und unter Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung dargestellt und bewertet.Der Vergleich der Ergebnisse der Sichtfeldanalysen mit der fotografischen Dokumentation kann die hohe Qualität der Sichtfeldanalysen bestätigen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Reliefverschattung und der partiellen Sichtbarkeit, bezogen auf eine Betrachtung des Eingriffsobjekts in Augenhöhe, werden die Erwartungen noch übertroffen. Ungenauigkeiten der Sichtfeldanalysen resultieren bereits aus der Aufnahme derObjektmaße der Landschaftselemente sowie aus der notwendigen Generalisierung.


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