Termine

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Nachricht
  • Failed loading XML...

Reimo Lieske [05-2010]:

Habitatmodellierung ausgewählter invasiver Neophyten im Kanton Zürich, Schweiz

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Neophyten sind Pflanzen, die in fremde Gebiete eingeführt wurden oder eingewandert sind. Manche dieser neuen Arten breiten sich sehr schnell aus und können verschiedenste Probleme verursachen. Man spricht dann von invasiven Neophyten. Auch in der Schweiz breiten sich invasive Neophyten zunehmend aus und müssen deshalb speziell überwacht werden. Für den Kanton Zürich wurde deshalb von der Baudirektion eine Datenbank aufgebaut, die eine Vielzahl von Fundortdaten enthält und ständig erweitert wird. Da jedoch sowohl zwischen den einzelnen Arten als auch im geografischen Kontext große Differenzen hinsichtlich der Datengrundlage bestehen, ist der Bedarf an Prognosemodellen, die das Vorkommen einzelner Arten modellieren, sehr groß. Deshalb wurden im Rahmen dieser Arbeit Habitatmodellierungen mit dem Ziel durchgeführt, das (potentielle) Vorkommen ausgewählter invasiver Neophyten hinreichend genau abbilden zu können. Zum Einsatz kamen Logistische Regressionen, wobei die bisher vorhandenen Fundortdaten sowie eine Vielzahl möglicher Umwelt- variablen genutzt wurden. Besonderes Augenmerk lag auf der Verwendung von Variablen, die anthropogene Strukturen möglichst gut beschreiben. Für insgesamt sieben Arten wurden Habitatmodelle erstellt. Es zeigte sich, das vor allem Distanz-Variablen für die Modellgüte eine große Rolle spielen. Die Information über die Entfernung zu einer entsprechenden Struktur – beispielsweise einer Straße – beschreibt das Vorkommen bzw. Fehlen einer Art oft recht genau. In Kombination mit anderen Variablen konnten statistisch gut abgesicherte Modelle hergeleitet werden. Die vorliegenden Ergebnisse dienen dazu, invasive Neophyten im Kanton Zürich in Zukunft noch besser zu überwachen. So kann der personelle Aufwand durch gezieltere Begehungen und gegebenenfalls Bekämpfungsmaßnahmen in Zukunft reduziert und das Verständnis für die ausschlaggebenden Umweltfaktoren, die das Vorkommen oder Fehlen einer Art bedingen, erhöht werden.


Zurck weitere Arbeiten ...

Club UNIGIS Login

Mitglieder der Club-UNIGIS Absolventennetzwerkes melden sich hier mit Ihren Blackboard-Zugangsdaten an: