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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

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Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Yves-Xavier Maurer [11-2009]:

Analyse der Habitatvernetzung im Kanton Bern

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Mit dem Vernetzungsgrad Kanton Zürich (VNG ZH), wurde an der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) ein Landschaftsmass entwickelt, welches erlaubt die Lebensraumverbundsituation mittels Geoinformationssystemen (GIS) zu beurteilen. Die Lebensraumverbundsituation wurde mittel GIS Methoden räumlich modelliert und berechnet. Im Rahmen dieser Arbeit wird die für den Kanton Zürich entwickelte Methode auf den Kanton Bern übertragen. Hierfür werden Datengrundlagen geschaffen, welche für die Modellierung der potentiellen Lebensraumvernetzung notwendig sind. Die Lebensraumvernetzung wird mit der Methode der „Kostendistanz-Analyse“ modelliert. Über die Ausbreitungsräume, die von den Kerngebieten aus gerechnet werden, können weitere Lebensräume erschlossen werden. Diese Gebiete (Habitate) gelten im Modell als potentielle Lebensraumflächen, die z.B. von einer migrierenden Tierart erreicht und genutzt werden können. Die Methode der Berechnung wurde aus dem Projekt VNG ZH auf den Kanton Bern übertragen und adaptiert. Die adaptierten Landschaftsmasse „Vernetzungsgrad“ (VNGi) resp. der „Distanzgewichtete Habitatflächenzunahme“ (DHFi), wurden präzisiert und mit dem „effektiven Vernetzungsgrad“ (VNG eff) resp. der „effektiven distanzgewichteten Habitatflächenzunahme“ (DHF eff) erweitert. Die Masse VNG eff und DHF eff wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit entwickelt und erlauben eine Aussage zur Gesamtvernetzungssituation zu berechnen. Die Werte VNG eff und DHF eff beschreiben die durchschnittliche Grösse des Lebensraumes, welches ein Tier erreichen soll, das zufällig in einem der Kerngebiete ausgesetzt wird. Die Modellierung der notwendigen Datenebenen erlaubt die Berechnung der oben genannten Landschaftsmasse. Mittels sechs Berechnungsvarianten konnte die Vernetzungssituation im Kanton Bern modelliert werden. Die Resultate wurden des Weiteren für die Evaluation der Einflüsse der Modellparameter genutzt und interpretiert.


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