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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Simone Huwyler [08-2009]:

Einfluss der Klimaveränderung auf die Biodiversität der Tagfalter im Alpenraum

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Das Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM) erfasst seit 2003 die Artenvielfalt der Tagfalter auf einem schweizweiten Messnetz, welches aus einem systematischen Stichprobenraster besteht. Das Ziel der Arbeit ist die Berechnung von flächigen Verbreitungsprognosen der Tagfalterdiversität im Schweizer Alpenraum auf Grundlage der bestehenden Tagfalterdaten vom BDM. Es wurde untersucht, ob die Tagfalterdiversität im Alpenraum anhand von vorhandenen klimatischen, topografischen und landschaftlichen Variablen erklärt werden kann. Aufbauend auf den Verbreitungsprognosen wurden bestehende Klimaszenarien angewendet, um Auswirkungen auf die Tagfalterdiversität zu prognostizieren. Für die Habitatmodellierung wurden Regressionsanalysen in Form von Generalisierten Linearen Modellen (GLM) durchgeführt. Die Modellierung erfolgte für zwei verschiedene Tagfaltergruppen: a) Für Arten der Trockenwiesen und –weiden und b) für die Gattung der Erebien (Mohrenfalter). Begleitet wurden die Modellierungen durch verschiedene statistische Güteüberprüfungen, die einen wichtigen Teil der Arbeit darstellen. Neben Residuenanalysen wurden eine interne und externe Validierung durchgeführt. Die interne Validierung erfolgte durch eine 10-fache Kreuzvalidierung. Bei der externen Validierung wurde anhand eines zweiten Datensatzes geprüft, ob die Modelle in zeitlicher Hinsicht übertragbar sind. Anhand des Moran’s und des Geary’s Indexes fand eine Überprüfung von räumlichen Autokorrelationen anhand der Residuen statt. Die Prognosen der räumlichen Verteilungen der Artenanzahlen für beide Tagfaltergruppen zeigen deutliche Gebiete, in denen mit einer hohen bzw. niedrigen Artenanzahl zu rechnen ist. Die tagfalterreichen Regionen decken sich auch mit Angaben aus der Literatur. Der Ansatz zeigt wie systematisch aufgenommene Kartierungen Hotspots der Diversität aufzeigen können.


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