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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

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Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Kathrin Wunderle [05-2009]:

Bauten und Landschaftsschutz Entwicklung eines GIS-gestützten Modells zur Beurteilung von Baustandorten

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Im Kanton Basel-Landschaft erfolgt die Prüfung der landschaftsschützerischen Belange im Rahmen von Baubewilligungsverfahren in der Regel durch eine einzelne Fachperson. Diese Prüfung umfasst sowohl die Beurteilung der Landschaftsqualität als auch der Landschaftsempfindlichkeit. Die Landschaftsqualität setzt sich sowohl aus objektiv erfassbaren Kriterien (Vielfalt, Eigenart) als auch aus subjektiv wahrnehmbaren Komponenten (Landschaftsbild, Schönheit) zusammen. Die Landschaftsempfindlichkeit ist ein Maß dafür, wie stark sich die Landschaftsqualität verschlechtern würde, wenn ein Neubau an einem be- stimmten Standort erstellt würde. Die Beurteilung der Landschaftsqualität ist aufgrund der subjektiven Komponente stark von der persönlichen Wahrnehmung der Fachperson geprägt. Hinzu kommt, dass quantifizierbare Vergleiche der Landschaftsqualität und -empfindlichkeit zwischen verschiedenen Baustandorten kaum möglich sind. Dies führt insgesamt dazu, dass der Landschaftsschutz im Rahmen von Interessenabwägungen häufig (zu) wenig stark gewichtet wird. Die Bewertung der Landschaft anhand eines GIS-gestützten Modells könnte dieses Problem beheben. Ein Modell stützt sich auf objektive Kriterien ab und ist deshalb besser nach- vollziehbar. Zugleich kann mit ihm eine flächendeckende Landschaftsbewertung durchgeführt werden, was quantifizierbare Vergleiche zwischen verschiedenen Standorten zulässt. In der vorliegenden Arbeit wird deshalb ein Modell entwickelt, um die Landschaftsqualität und die Landschaftsempfindlichkeit zu beurteilen. Die Umsetzung des Modells erfolgt im Kanton Basel-Landschaft. Anhand der Resultate wird das Modell in der Folge auf seine Eignung hin überprüft. Berechnet wird die Landschaftsqualität anhand der sechs Indikatoren Reliefvielfalt, Zersie- delungsgrad, Natürlichkeitsgrad, Sichtraum, Sichtbeschränkung durch Wald und Sichtbeschränkung durch das Gelände. Die Auswahl der Indikatoren zur Erfassung der subjektiven Komponenten der Landschaftsqualität basiert auf den Landschaftspräfenzfaktoren Komplexität, Kohärenz, Lesbarkeit und Mystery der Landschaft (Abbildung I). Die Landschaftsempfindlichkeit wird anhand der beiden Indikatoren Bauliche Vorbelastung und Einsehbarkeit beurteilt (Abbildung I).


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