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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Christian Gruber [08-2009]:

Konzeption einer Architektur für das Management heterogener Geodaten im Bereich Katastrophenschutz am DLR

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Das Institut für Kommunikationen und Navigation bei der DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) entwickelt im Rahmen des EU-Projektes LIMES (Land and Sea Integrated Monitoring for European Security) ein Führungs- und Lagesystem, um Katastrophenschützer während verschiedener Phasen einer Natur- oder durch den Menschen verursachten Katastrophe zu unterstützen. Am Institut wird in diesem Zusammenhang insbesondere die Rolle von robuster Kommunikation, Lokalisierung und Kontextbewusstsein untersucht. Um die Nutzbarkeit dieser Technologien zu erforschen, wird ein im realen Einsatz verwendbares System entwickelt. Dieses soll den Entscheidungsträgern ermöglichen, auch in komplexen Lagen die Übersicht zu behalten. Das System basiert auf Hard- und Software, die für den Gebrauch durch das Personal im Katastrophengebiet optimiert ist, und in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern konzipiert wurde. Die Geoinformationsunterstützung ist ein wesentlicher Bestandteil des Systems. Als zentrale Komponente zur Visualisierung soll ein geeigneter Earth Viewer wie zum Beispiel „NASA World Wind SDK for Java“ bestimmt werden, auf dessen Basis das so genannte Disaster Management Tool (DMT) implementiert werden soll. Weiter werden Quellen für eine möglichst zügige Geodatenbeschaffung im Katastrophenfall aufgezeigt und die Geodaten-Parameter analysiert. Das DMT soll mit einer Benutzerschnittstelle für Import und Management hetero- gener Geodaten erweitert werden. Für die Verwendung externer Datenquellen ist es u.a. erforderlich, diese mit Hilfe eines Konverters einfach, d.h. ohne Fachkenntnisse und schnell in das benötigte Datenformat umzuwandeln und zur Visualisierung im Viewer bereit zu stellen. Im Rahmen der Masterarbeit werden die Anforderungen an den gesamten Pro- zess analysiert und zuletzt Empfehlungen für: • einen geeigneten Geodaten-Viewer • die Möglichkeiten zur Beschaffung von Geodaten im Katastrophenfall • den praktischen Arbeitsablauf des Imports einer Karte ins DMT gegeben.


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