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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Frank Schönburg [06-2009]:

Kommunale Geodateninfrastruktur - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung am Beispiel einer brandenburgischen Stadt

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


An die Geodateninfrastruktur werden in einer Vielzahl von Veröffentlichungen unter anderem große Erwartungen in Bezug auf Nutzen und Mehrwert geknüpft. Einsparungs- und Nutzenpotenziale werden vor allem aufgrund der im Rahmen der Geodateninfrastruktur standardisiert verfügbaren Geodienste ausgemacht. Für den Interessierten entsteht letztendlich der Eindruck, dass Geodateninfrastruktur per se wirtschaftlich ist. Die vertikale Hierarchie der Geodateninfrastruktur reicht dabei von der europäischen, über die nationale, bis hin zur kommunalen Ebene. Mit der vorliegenden Arbeit werden am Beispiel einer Kommune im Land Brandenburg in der Bundesrepublik Deutschland die allgemeinen Nutzenaussagen zur kommunalen Geodateninfrastruktur mit betriebswirtschaftlichen Methoden systematisiert. Dabei wurden ausschließlich derzeit nutzbare Komponenten der Geodateninfrastruktur Berlin/Brandenburg berücksichtigt, die vorrangig von Landeseinrichtungen zur Nutzung bereitstehen. Fiktive OpenGIS konforme Datenmodelle der Geofachdaten der Städte und Gemeinden fließen in diese Betrachtung nicht ein, da zu ihrer Umsetzung noch ein langwieriger Einigungsprozesses auf kommunaler Ebene erforderlich ist. Ein Einsatz entsprechender Daten, abgesehen vom XPlan-Projekt, dürfte mittel- bis langfristig auszuschließen sein. Zur Umsetzung wurde eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt, die die Kapitalwertmethode und Nutzwertanalyse kombiniert. Somit flossen in die Untersuchung sowohl monetäre als auch nichtmonetäre Größen ein. Im Ergebnis kamen beide Methoden zu widersprüchlichen Ergebnissen. Die Aussage zur Wirtschaftlichkeit unterliegt endgültig einem Abwägungsprozess, in dem die vorgenannten Ergebnisse zu berücksichtigen sind.


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