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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Barbara Kind [11-2008]:

GIS-gestützte Modellierung des Bodenwasserhaushaltes in Kartoffelanbaugebieten

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die landwirtschaftliche Produktion ist abhängig von vielen klimatischen Faktoren wie Niederschlag, Verdunstung oder Lufttemperatur. Ebenso bedeutend in der Landwirtschaft ist der Boden, auf dem die Ackerfrüchte wachsen. Im Laufe derletzten Jahrzehnte sind viele Regionen mit Pestiziden verseucht worden, sodass Ackerflächen z.T. aufgegeben werden mussten. Die steigende Nahrungsmittelproduktion erfordert gleichzeitig die intensive Nutzung der noch vorhandenen Ackerflächen. Bei der Entstehung vieler Pflanzenkrankheiten wie z.B. der Kartoffelfäule ist der Bodenwasserhaushalt entscheidend, ob Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen müssen oder nicht. Daher sind Modelle entwickelt worden, welche Bodenwassergehalte prognostizieren können und Handlungsempfehlungen für Landwirte anbieten. Die vorliegende Arbeit zeigt Möglichkeiten auf, diese nicht-räumlichen Modelle in ein GIS (hier ArcGIS 9) zu integrieren, um die Bodenfeuchtebestimmung mit den Vorteilen einer räumlichen Analyse zu verbinden. Zu den für die GIS-Analyse ausgewählten Modellen zählt die GEISENHEIMER Methode zur Bewässerungsprognose der Forschungsanstalt Geisenheim sowie das Speichermodell SIMPEL der Fachabteilung Hydrologie und Wasserwirtschaft der Universität Kiel. Diese Modelle werden im ModelBuilder von ArcGIS unter Verwendung der Funktionen und Operationen der „Spatial Analyst“ Erweiterung in räumliche Modelle umgewandelt und angewendet. Die Ergebnisse werden mit dem Modell AMBAV, das der Deutschen Wetterdienst auf der Internetplattform der Abteilung Agrarmeteorologie (http://www.agrowetter.de/) zur Bodenfeuchteprognose anwendet, verglichen. Die Modellierung des Bodenwasserhaushaltes mit GIS erhöht die Möglichkeiten der bisherigen nicht-räumlichen Modellierung. Die beiden Modelle GIS-SIMPEL und GIS-GEISENHEIMER stellen nicht nur räumliche Varianten der Ursprungsmodelle dar. Diese Modelle können zusätzlich mit weiteren räumlichen Analysen wie Niederschlagsinterpolation oder Berechnung von Oberflächenabfluss sowie Erosion kombiniert werden.


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