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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Stefan Gamperl [04-2011]:

Viewing von Geodaten Effizientes Viewing von Geodaten aus einer Oracle 11g Geodatenbank

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Systeme für die Verarbeitung von Geoinformation haben seit den 60er Jahren eine inte-ressante Entwicklung erfahren. Dabei zeichnet sich ein immer stärker werdender Trend hin zu verteilten Softwaresystemen ab. Durch die Nutzung verteilter Systeme stellt sich die Bereitstellung von Geodatenbeständen als große Herausforderung dar. Je nach vor-liegendem Client (Thin Client, Thick Client, Smart Client) müssen Geodaten je nach Ausgangsformat und Umfang auf den Client Computer übertragen werden. Steigt die Datenmenge, so wirkt sich dies negativ auf die Selektionsgeschwindigkeit beim Daten-lieferanten (Datenbankserver, Dateiserver, Geodateninfrastruktur, …), der Übertra-gungszeit im Netzwerk und der Darstellungsgeschwindigkeit am Client aus. Da eine effiziente Bereitstellung ein immer wichtiger werdendes Thema scheint, soll mit der Arbeit ein Lösungsansatz beschrieben werden, welcher Geodaten durch eine effiziente Übertragung über das Netzwerk bereitstellt und eine möglichst rasche Darstellung der Geodaten auf einem Client ermöglicht. Verwendet wurde für die Ablage der Geodaten ein Oracle 11g Datenbankserver. Mittels der von Oracle bereitgestellten ODP.NET An-wendungsschnittstelle wird durch einen Testclient eine Abfrage durchgeführt. Die Er-gebnisse der Testläufe wurden im Zuge der Arbeit dokumentiert. Durch die intelligente Kombination aus einer räumlichen und maßstabsabhängigen Datenselektion, einer automatischen Reduktion durch ein Entfernungskriterium und einer Vereinfachung von linienhaften Objekten, wird gegenüber dem Ausgangsdatenbestand eine derartige Datenreduktion erzielt, dass der Ergebnisdatenbestand rasch und ohne dem Verbrauch großer Ressourcen an den Client transportiert und angezeigt werden kann. Nachdem die räumliche und thematische Filterung in der Datenbank oftmals zum Einsatz kommt, ist die zusätzliche Datenreduktion aufgrund einer „On-the-fly“ Generalisierung die Kern-idee der vorliegenden Arbeit. Durch die Definition des kleinsten am Bildschirm sichtba-ren Objektes werden die Bereinigung kleiner Objekte (inkl. Topologieanpassungen) und die Vereinfachung linienhafter Objekte gesteuert. Da der Generalisierungsprozess direkt in der Datenbank durchgeführt wird, kann sowohl an Ressourcen als auch an Abfrage-zeit eingespart werden.


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