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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Karsten Spilker [03-2011]:

„UMLT“- Anforderungen an eine Mapping-Sprache im Kontext von INSPIRE

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Der Aufbau von Geodateninfrastrukturen (GDI) ist für das öffentliche Geoinformationswesen eine große Herausforderung. Ein wesentlicher Impuls, die Aktivitäten zum Aufbau der nationalen GDI’en zu bündeln und zu forcieren, ist in dem EU-Vorhaben INSPIRE (Infrastrucuture for Spatial Information in Europe) begründet, das in der EU-Richtlinie (2007/2/EG) manifestiert ist und den Aufbau einer europäischen GDI bis zum Jahre 2019 an einen konkreten Zeitrahmen bindet. Mit INSPIRE wird das Ziel verfolgt, Geodaten, die in den Mitgliedstaaten digital vorliegen und eines oder mehrere der 34 INSPIRE-Themen betreffen, interoperabel bereit zu stellen. Hierzu werden für die INSPIRE-Themen – darunter fallen z.B. die Themen Flurstücke, Verkehrsnetze, Orthophotos – Datenmodelle entwickelt. Die Mitgliedstaaten haben nun die Aufgabe, Prozesse zu entwickeln, um die Geodaten gemäß den Anforderungen von INSPIRE bereitzustellen. Ein Weg, die vorhanden Geodaten INSPIRE-konform anzubieten, ist die semantische Transformation. An diesem Punkt setzt das 2005 initiierte Forschungsprojekt „Modell-basierter Ansatz für den Web-Zugriff auf verteilte Geodaten am Beispiel grenzübergrei- fender GIS-Anwendungen (mdWFS)“ der Technischen Universität München (TUM) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) an. Die im For- schungsprojekt erarbeitete Lösung besteht aus dem mdWFS, einem Web-Feature-Service (wfs), der um die Fähigkeit zur semantischen Modelltransformation erweitert wurde. Zur Beschreibung der Abbildungsregeln zwischen dem Quell- und dem Zieldatenmodell wurde die Mapping-Sprache „UMLT“ entwickelt und prototypisch umgesetzt. Die vorliegende Arbeit evaluiert die Sprache „UMLT“ bezüglich ihres Funktionsumfangs und ihrer Einsatzmöglichkeiten zur INSPIRE-konformen Bereitstellung von Geo-daten anhand der beispielhaften Überführung der Gewässerinformationen aus dem ATKIS Basis-DLM in das INSPIRE-Thema Gewässernetz.


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