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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Tuxa Ayus Pellitero [01-2011]:

Biodiversität im Wald - Ermittlung potenzieller Waldreservatsflächen mittels Methoden der Geoinformatik

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Für eine Pilotregion im Berner Oberland sollten die Wälder betreffend ihrem Potenzial für die Errichtung von Waldreservaten ausgewertet und klassifiziert werden. Mit der vorliegenden Arbeit bezwecken wir, eine objektive Grundlage für die Entscheidungsfindung betreffend Biodiversität im Wald zu schaffen. Wir prüfen, ob es mit Methoden der Geoinformatik und unter Verwendung von vorhandenen Geodaten möglich ist, die Wälder der Pilotregion betreffend ihrem Potenzial für die Errichtung von Waldreservaten zu lokalisieren und zu klassifizieren. Als letztes wurde versucht das Verständnis für die Implementierung von GIS in den Entscheidungsprozessen der Forstwissenschaft zu stärken. Um das Potenzial einer Waldfläche zu ermitteln, sind Indikatoren zusammen mit räumlichen Analysen notwendig. Sie wandeln gewisse natürliche Merkmale in quantifizierbare Faktoren um. Der limitierende Faktor für die Auswahl von Indikatoren und Analysen waren die vorhandenen Geodaten. Verschiedene Literaturquellen sowie ein Fachbeirat wurden für die Auswahl der Indikatoren und für die Bewertung und Skalierung der Ergebnisse konsultiert. Der resultierende Kriterienkatalog beinhaltet dreizehn Indikatoren, die sich in vier Kriterien – Relevanz, Naturnähe, Vielfalt und Seltenheit – zusammenfassen lassen. Die Gesamtbewertung oder der Potenzialwert der einzelnen Waldeinheiten ergibt sich aus den Bewertungen der Kriterien, welche sich ebenfalls aus den Bewertungen der Indikatoren ergab. Für ein Fünftel der Waldfläche des Testgebietes wurde das Potenzial als „sehr hoch“ für die Errichtung von Waldreservaten eingestuft. Diese Ergebnisse stellen a priori bereits eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Waldplanung dar. Beim Verfassen der Arbeit stiessen wir auf weitere Bedürfnisse. Unter anderem auf die Notwendigkeit die Resultate im Feld zu überprüfen, um die Richtigkeit der Methode zu bestätigen. Oder auf Verbesserungsmöglichkeiten, um die Objektivität der Methode zu erhöhen, beispielsweise unter Berücksichtigung weiterer Geodaten und Indikatoren sowie die Feinjustierung der Skalierung für diese Indikatoren.


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