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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Birgit Hertzog [02-2011]:

Räumliche Analysemethoden zur Ausgestaltung von Natura 2000

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die europäischen Zielsetzungen zur nachhaltigen Sicherung der Biodiversität stellen sehr anspruchsvolle und komplexe Anforderungen an die Ausgestaltung des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. In Auswertung der Untersuchungen zeigt sich, dass mit den vorhandenen Daten zu den Natura 2000-Gebieten eine computergestützt entwickelte Netzstruktur zur Optimierung der vorhandenen möglich ist. Es sind jedoch an die Datenerhebung und -aufbereitung in Zukunft besondere Anforderungen zu stellen, wozu im Ergebnis der vorliegenden Studie Empfehlungen gegeben werden. Insgeamt wurde im Rahmen dieser Arbeit einerseits mit Landschaftsstrukturmaßen (landscape metrics) wie Kernflächen (core areas) und Eingebundenheit (proximity) gearbeitet und andererseits mit speziellen Modellierungsfunktionen der GI-Software (CostDistanceAnalysis). Für die methodische Untersuchung wurde ein Testgebiet mit insgesamt sechs FFH-Gebieten gewählt, das für den Landkreis „Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ typische Landschaftsstrukturen aufweist, zwischen denen eine neue Autobahn geplant und gebaut wurde. Aus der Analyse von Landschaftsstrukturmaßen wurde aufgrund mangelnder Kernflächenrepräsentanz und in Auswertung der Proximity-Maße ihre Eignung für die Feststellung von Ergänzungsbedarf für die FFH-Gebiete konstatiert. Mit der für die Vernetzungsbetrachtung angewandten Kosten-Distanz-Analyse (CostDistanceAnalysis) werden am Beispiel von vier ausgewählten Arten die Lebensraumverbundsituationen dargestellt. Mit diesen Ergebnissen konnten für die Zielarten Großes Mausohr und Fischotter räumlich konkrete Ergänzungsempfehlungen zu einem kohärenten Verbundnetz abgeleitet werden. Die Eignung der gewählten Methodik kann somit festgestellt werden.Das Einfügen neuer Elemente in einmal erstellte Kostenoberflächen (z. B. neue Straßentrassen) ist problemlos möglich und kann als wertvolle Planungshilfe genutzt werden. Am Beispiel der A 17 wurde so die Veränderung der Verbundsituation mit und ohne Querungshilfen nachgewiesen. Es wird empfohlen, diese Methodik bei zukünftigen raumbedeutsamen Planungen anzuwenden.


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