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Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

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Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Nils Krüger [07-2010]:

Erweiterung eines deegree WFS-Servers um den Zugriff auf Businessobjekte

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die Europäische Kommission hat im Jahre 1992 ein Integriertes Verwaltungs-und Kontrollsystem (InVeKoS) beschlossen. Es ist ein wesentliches Kontrollelement für die Agrarausgaben der Europäischen Union (EU). Ein dem Kontrollsystem unterliegender Punkt betrifft ein GIS-unterstütztes System zur Identifizierung landwirtschaftlich genutzter Parzellen. Aus diesem Grund führen die Bundesländer der BRD ein Referenzflächenkataster(RFK). Die data experts gmbh hat für die EU-Fördermittelverwaltung die Software profil-c/s entwickelt, die sich in einigen großen Bundesländern im Einsatz befindet. Seit 2007 besitzt diese Software GIS-Komponenten für die Visualisierung und Bearbeitung von landwirtschaftlichen Flächen. Mit Hilfe der Software erfolgt der Zugriff auf das Referenzflächenkataster des jeweiligen Landes, in dem z.B. Feldblöcke, Landschaftselemente und nicht beihilfefähige Flächen abgelegt sind. Für geometrische Abfragen dieser Flächen wurde ein Web Feature Service Dienst (WFS) bereitgestellt. Im WFS – Server wird dabei ein XMLSchema-Mapping verwendet, um die jeweiligen abf ragbaren Elemente und ihre Attribute zu definieren. Desweiteren wird in dem Mapping festgelegt, auf welcher Datengrundlage (Datastore) die Elemente ermittelt werden. Im konkreten Fall kommt eine OracleDatastore zum Einsatz, die auf eine Oracle Datenbank mit räumlicher Erweiterung (spatial) zugreift. Die Datenbank ist mit Hilfe dieser Erweiterung in der Lage, geometrische Abfragen zu realisieren. Der deegree WFS-Server ist mit Hilfe des XML-Mappings und der jeweils konfigurierten Datastores in der Lage, die Elemente mit ihren Attributen aus der Datenbank zu ermitteln. Dabei können der Abfrage schon bestimmte räumliche Parameter und Filter übergeben werden, die dann in dem Datastore auf das spezielle Datenbanksystem angepasst werden. Bei der Abfrage in relationalen Datenbanken werden die Daten zeilenweise aus der Datenbank gelesen. Somit können nur die in der Datenbank vorliegenden Attribute ermittelt werden. Für viele Abfragen in der Anwendung profil-C/S ist das nicht ausreichend. Eine Fläche ist z.B. mit einer Brutto- und einer Nettofläche definiert. Die Bruttofläche kann über die Fläche des jeweiligen Polygons ermittelt werden. Bei der Netto-Fläche ist das nicht so einfach 2 möglich. Hier müssen über topologische Beziehungen alle in dieser Fläche enthaltenen Flächen ermittelt und deren Größe von der Bruttofläche abgezogen werden. Dies ist mit SQL-Mitteln schwer realisierbar . Diese und weitere Logik ist bereits in vorhandenen JAVA-Klassen enthalten. Ziel der Arbeit ist es, einen deegree Server entsprechend anzupassen, um mit ihm Zugriff auf Java-Klassen und deren Methoden zu ermöglichen und so vorhandene Businesslogik im WFS wiederzuverwenden.


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