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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Christina Biakowski [05-2010]:

"Organisationsübergreifende Nutzung von Geodaten" - Zusammenarbeit von Wasserwirtschaft und Katasterbehörden über standardisierte Geodienste

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Der Wupperverband, einer der großen Wasserverbände Nordrhein-Westfalens, ist für die Wasserwirtschaft (z.B. Abwasserreinigung, Trinkwasserbereitstellung, Hochwasserschutz) im Verbandsgebiet verantwortlich. Die Übernahme der vom ihm durchgeführten (Bau-) Maßnahmen in die Geobasisdaten des Liegenschaftskatasters ist häufig mit mehrjährigem zeitlichen Verzug verbunden. Das Gleiche gilt auch für sonstige topographische Veränderungen, die vom Wupperverband in seinem Datenbestand erfasst werden. Die mangelnde Aktualität führt zu Inkonsistenzen bei der Überlagerung der als topographischer Hintergrund verwendeten Geobasisdaten mit Fachdaten innerhalb der lokalen Geodateninfrastruktur des Wupperverbands. Ziel des Wupperverbands ist die schnellere Übernahme der Veränderungen in die Geobasisdaten. Zu diesem Zweck sollen die für die Führung des Liegenschaftskatasters im Bereich des Verbandsgebiets zuständigen 10 Katasterbehörden über OGC Web Services Zugriff auf Informationen zu topographischen Veränderungen erhalten. Umgekehrt soll dem Wupperverband die Nutzung der aktuellen Geobasisdaten über von den Katasterbehörden bereitzustellende Kartendienste ermöglicht werden. Im Rahmen der Master Thesis werden die Möglichkeiten zur Umsetzung untersucht. Vor dem Hintergrund der Prämisse der einfachen Realisierbarkeit wird ein Konzeptvorschlag erarbeitet, welcher die heterogene GIS-Infrastruktur bei den Katasterbehörden berücksichtigt. Die erforderlichen Dienste für den Datenzugriff sowohl von Seiten der Katasterbehörden als auch des Wupperverbands sowie die Voraussetzungen zur Gewährleistung der semantischen Interoperabilität beim Datenaustausch werden beschrieben. Für den Datenaustausch wird ein Prozess definiert. Grenzen der Machbarkeit sowie offene Punkte auf fachlicher und organisatorischer Ebene werden aufgezeigt.


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