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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Holger Starke [01-2011]:

Teilautomatisches System zur zeitnahen Abschätzung von Hagelschäden in der Landwirtschaft

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


In dieser soll eine praxistaugliche GIS-basierte Methode zur Abschätzung von Hagelschäden bei landwirtschaftlichen Kulturen vorgestellt werden. Durch die zeitnahe Digitalisierung von Gebieten in denen Hagelschäden auftraten und Verschneidung dieser mit den versicherten Feldstücken soll die Schadenshöhe nach einem Hagelereignis nach wenigen Stunden bezifferbar sein. Das Hauptproblem dieser Vorgehensweise liegt in der Quantifizierung der Schadensintensitäten der einzelnen Kulturen an den einzelnen Standorten. Dazu werden zwei Ansätze vorgestellt und ob ihrer Tauglichkeit überprüft. Der erste Ansatz verwendet Regressionsgleichungen die von einer Leitkultur deren Quote vor Ort erhoben und den Positionen innerhalb der digitalisierten Hagelgebiete zugeordnet werden muss auf die Quoten einer anderen, korrelierenden Kultur zu schließen. Diese Regressionsgleichungen werden in dieser Arbeit aus historischen Schadensdaten auf der Basis von räumlicher und zeitlicher Nähe evaluiert. Der zweite Ansatz verwendet für alle geschädigten Positionen einen allgemeine Durchschnittsquote die aus allen Schadflächen aller beteiligter Kulturen berechnet wurde. Anhand von drei Beispiel-Ereignissen wurden die unterschiedlichen Methoden mit den tatsächlichen Werten verglichen. Es wurden dabei die Kulturen Winterweizen, Wintergerste, Sommerweizen, Sommergerste, Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen sowie Obst und Wein verwendet. Als Ergebnis lässt sich sagen, dass die Methode der Digitalisierung von Hagelgebieten zusammen mit der Verwendung der allgemeinen Durchschnittsquote brauchbare Ergebnisse liefert die einen guten Erstüberblick über die Schadenshöhen liefern können. Die Quotenermittlung über Regressionsgeraden lieferte hingegen nur unzureichende Werte.


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