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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Maik Lorenz [10-2011]:

Einsatz von Geoinformationssystemen in den kommunalen Gebietskörperschaften des Landes Brandenburg

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Der Bedarf an kommunalen Geoinformationen ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen. Nahezu alle Kommunen im Bundesgebiet nutzen Geoinformationssysteme zur Verwaltung und Präsentation ihrer Geodaten. Die Harmonisierung der Datenbestände zur interoperablen Nutzung, kann nur über verwaltungsrechtliche Rahmenbedingungen erfolgen. So wurde durch die EU die INSPIRE- Richtlinie zur Schaffung einer gemeinschaftlichen Verwaltungsebene für raumbezogene und wieder verwendbare Geodaten zum Schutz der Umwelt erlassen. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde in Deutschland durch die Geodatenzugangsgesetze auf Landesebene garantiert. Auf dieser rechtlichen Basis sollen nun die Kommunen des Landes Brandenburg in den Aufbau von Geoinfrastrukturen involviert werden. Die Nutzung von externen Geobasisdaten, welche durch die LGB zur Verfügung gestellt werden, bzw. die Bereitstellung eigener kommunaler Daten durch die Integration und dem Einsatz von standardisierten Netzdiensten mit Hilfe von Online- Geoportalen und OGC- dienstfähigen Desktop- GIS sind zentrale Gegenstände dieser Master Thesis. In den Analysen einer Online- Befragung wird der Fokus auf die derzeitigen GISAufgabengebiete, den kommunalen Mitarbeitern im GIS- Umfeld, den eingesetzten digitalen Geodatenbeständen und den Funktionalitäten einer kommunalen Geoinformationssoftware gelegt, um die Einführung von Geoportalen zielgerichtet zu lenken und Erweiterungsmöglichkeiten der GDI durch Desktop- GIS zu zeigen. Unterstützt wird diese Umfrage durch Erkenntnisse und einschlägiger Literatur aus anderen Bundesländern und Kreisen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eine fast ausnahmslose Nutzung von Geoinformationssystemen im kommunalen Sektor. Die Hälfte der brandenburgischen Kommunen favorisiert die Geoportallösung „Geoportal Kommune“ zur Visualisierung der Geodaten und zur Auskunft von raumbezogenen Informationen. Für die weiteren Kommunen mit höheren GIS- Anforderungen stehen spezielle und professionelle Desktop- GIS zur Verfügung, welche umfangreiche GIS- Funktionalitäten besitzen. Für ca. 10 % der Kommunen wird ein Einsatz kommerzieller Software im kommunalen Aufgabenfeld unabdingbar sein. Die vorliegende Master Thesis untersucht den Bedarf an kommunalen Geoinformationssystemen und analysiert zugleich deren funktionalen Anforderungen zur Schaffung neuer Technologien und Synergien auf Landes- und Kommunalebene.


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