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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Frank Struwe [10-2013]:

Untersuchung und Visualisierung der Permeabilität des Bauwerks Straße für potentielle Querungen für Tiere

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Grünbrücken, Über- und Unterführungen, sogenannte Querungen, dienen unter anderem der Vernetzung von Tierlebensräumen über bzw. unter Straßen hinweg und geben damit ein Indiz für die Durchlässigkeit von Straßenkörpern. Bei den Untersuchungen zur Durchlässigkeit (Permeabilität) von Straßen für Tierquerungen werden jedoch Daten zur Struktur des Bauwerks Straße (Fahrstreifen, Betonschutzwände, Unter- und Überführungen, Zäune, etc.) nur selten berücksichtigt. In dieser Arbeit soll eine Untersuchung beschrieben werden, die neben der naturlandschaftlichen Einbettung der Über- und Unterführungen auch die bauwerklichen Informationen der Querungen berücksichtigt. Dazu wurden die fachlichen Daten des amtseigenen Bundesinformationssystems Straße (BISStra) der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) sowie Daten zu Wildschutzzäunen und Schutzeinrichtungen auf deren Nutzbarkeit untersucht. Das BISStra liefert u. a. Daten und Informationen zu Bundesfernstraßen, zu Brücken und Tunneln sowie zu deren Alter und Zustand. Neben diesen bauwerksspezifischen Geodaten umfasst die zugrunde gelegte Datensammlung die naturschutzfachlichen Geodaten des CORINE Land Cover und stellt damit den Kontext zur landschaftlichen Einbettung der Querungen her, sowie Geodaten über Lebensraumnetzwerke und unzerschnittene verkehrsarme Lebensräume. Aus diesen bauwerksspezifischen und naturlandschaftlichen Daten wird als neue Information die Durchlässigkeit von Straßenabschnitten abgeleitet. Es wurde ein Verfahren entwickelt, welches die beiden Datenarten miteinander kombiniert und die Qualität der Querungen hinsichtlich ihrer Durchlässigkeit klassifiziert. Angewandt wird das Verfahren auf die Gegebenheiten und Besonderheiten in den Untersuchungsräume Bundesautobahn 1 und Bundesautobahn 4. Durch eine Qualitätsprüfung der Eingangsdaten und die Überführung in eine GIS-Datenbank werden die datentechnische Grundlage der Untersuchungen geschaffen. Die Entwicklung einer Modellierung zur Definition eines Umweltwertes und eines Bauwerkswertes kategorisiert und bewertet sowohl die bauwerkliche Beschaffenheit als auch die naturräumliche Einbindung der Querungen. Aus beiden Werten wird abschließend ein Querungswert abgeleitet. Mittels der Querungswerte aller Querungen eines Straßenabschnittes wird dessen Durchlässigkeit ermittelt. Eine kartografische Darstellung im Ampeldesign gibt die Durchlässigkeit der Straßenabschnitte von Bundesfernstraßen in generalisierter Form wieder und zeigt als abschließende Präsentation der Ergebnisse, dass die Permeabilität von Straßen mit dieser Datengrundlage angezeigt werden kann.


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