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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Zoran Brankovic [10-2013]:

GIS-basierte Multikriterien-Raumwider-standsanalyse bei der Planung von Höchstspannungsleitungen 220/380 kV am Beispiel der Schweiz

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Diese Master Thesis zeigt die Methoden und Ansätze einer Multikriterienanalyse bei der Planung von Höchstspannungsleitungen einer Kabel- und einer Freileitungsvariante unter Verwendung von GIS-Tools auf. Die aufgezeigten Methoden sind ebenfalls für andere Spannungsebenen anwendbar. Dabei wurden die Gesetzlichen-, Umwelt-, Sozialen- und Technischen-Faktoren berücksichtigt, die sich in der Gewichtungsmatrix widerspiegeln. Die Gewichtungsmatrix ist in einer Zusammenarbeit mit Swissgrid Experten entstanden und widerspiegelt ihre Sichtweise bei der Zuordnung und Priorisierung der Inputdaten. Von der Gewichtungsmatrix sind alle anderen Ergebnisse einer Raumwiderstandsanalyse direkt betroffen respektive abhängig. Um die Methoden und Abläufe der Raumwiderstandsanalyse zu automatisieren, sind im ESRI ArcGIS 10 Programm mittels Programmiersprache Python Tools entwickelt, die eine einfache Durchführung der Raumwiderstandsanalyse erlauben. Eine einfache Anpassung der Gewichtungsmatrix und eine Erweiterung der Inputfaktoren sind jederzeit und ohne Programmieraufwand möglich. Die wichtigsten Ergebnisse bei der Durchführung der Raumwiderstandsanalyse sind die vorgeschlagene Trassenroute sowie der Makro- und Mikrokorridor für eine Kabel- und eine Freileitungsvariante. Der Makro- und Mikrokorridor sind sehr hilfreich im weiteren Planungsprozess bei der Definition der Trassenvarianten. Die Verifikation der Methoden und den entwickelten Tools erfolgte im bestehenden Swissgrid-Planungsprojekt einer 380 kV Leitung zwischen den Unterwerken Niederwil und Obfelden in den Kantonen Aargau und Zürich, die eine bestehende Leitung ersetzen soll. Obwohl sich die gelieferten Ergebnisse sehr stark von der bestehenden Leitung unterscheiden, sind sie plausibel und nachvollziehbar. Die Unterschiede in der Trassenführung zwischen bestehender und vorgeschlagener Trassenführung können mit geänderter Gesetzgebung und demografischer Entwicklung seit dem Bau der bestehende Leitung im Jahr 1959 erklärt werden.


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