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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Simon Häsler [04-2014]:

Erstellung und Evaluation einer service-orientierten Systemarchitektur zur ortsbezogenen blickbasierten Interaktion mit 3D-Geoobjekten

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Diese Arbeit befasst sich damit, wie zukünftige Anwendungen Informationen über blickbasierte Interaktionen abrufen können. Dazu muss geklärt werden, wie ein solches System zu konzipieren ist. Weiter ist zu klären wie mit den Echtzeit Anforderungen, der grossen Anzahl Blickdaten und der nicht zu vermeidenden Berechnungszeit umzugehen ist. Aus Benutzersicht ist zu eruieren, ob der Benutzer die angeforderten Angaben erhält oder ob er durch unnötige Information überhäuft wird. In dieser Arbeit wurde ein Prototyp entwickelt der einem erlaubt, nur mittels Blicken Gebäudenamen abzufragen. Der Prototyp besteht aus einer Client und einer Server Anwendung. Zur Positionsbestimmung und zur Blickaufzeichnung mit einer Frequenz von 25 Hz, wurden ein Smartphone und ein mobiler Eye Tracker eingesetzt. Basierend auf diesen Sensordaten wurden die 3DBlicke im schweizerischen Koordinatensystem berechnet. Die einzelnen Vektoren werden anschliessend zur Verschneidung mit einem 3DGebäudemodell an einen GISServer gesendet, so dass die Gebäudenamen ermittelt werden können. Die Prototyp Evaluation zeigte, dass die Berechnungszeit zur Ermittlung des betrachteten Gebäudes im Schnitt 112 11.86 Millisekunden dauert. Um eine Kumulation der Verzögerungen zu verhindern, sind nur die Fixationen im Blickverlauf zu berücksichtigen. Durch eine iterative Parameteranpassung im Fixationsalgorithmus, wurde eine verzögerungsfreie Berechnungsfrequenz erreicht. Entscheidend war, dass die ausgewiesene Berechnungsdauer, die Dauer der Fixationsintervalle nicht überschreitet. Zudem konnte eine mittlere horizontale Abweichung von 2.08° 0.46° und eine vertikale Abweichung von 0.14° 0.68° ausgemacht werden. Wird der Benutzer nur informiert, falls die kumulierte Fixationsdauer des betrachteten Objekts mindestens drei Sekunden beträgt, so sind 83% der erhaltenen Serverantworten relevant. Als technischer Schwachpunkt konnte der GPSSensor bestätigt werden. Die Genauigkeit des Sensors lässt sich unter Umständen durch Echtzeit Korrekturdienste wie swipos Nav verbessern oder durch komplexere MapMatchingAlgorithmen. In künftigen Arbeiten könnte auch geprüft werden, inwiefern sich eine Echtzeit Blickmustererkennung in die Anwendung integrieren lässt, um nicht angeforderte Informationen auszuschliessen.


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