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UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

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Markus Kerschbaum [02-2003]:

Meteorologischer Informationsgehalt von topographischen Oberflächen GIS-Analysen eines österreichischen Geländehöhenmodells

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Welche Strukturen im Wetterablauf sind bereits aus der Topographie erklärbar? Die einem Höhenmodell innewohnende Information kann schon viele Wetterphänomene erklären bzw deren Auftreten und Struktur beschreiben. GISMethoden werden verwendet, um meteorologische Konzepte umzusetzen und deren Lösungen auszuwerten. Bereits aus dem digitalen Geländehöhenmodell lassen sich Höhenabschätzungen wie z.B. die Bestimmung von Hochnebelobergrenzen, durchführen. Die verschiedenen Skalen der Topographie können mit den entsprechenden Wetterphänomenen und deren Vorhersage in Relation gesetzt werden, aus der subskaligen Orographie lassen sich bereits wichtige Formparameter des Geländes wie mittlere Steigung, Orientierung und Isotropieeigenschaften bestimmen. Mit Hilfe einer effektiven Topographie wird das Über- und Umströmen von Gebirgen untersucht, die Wellenbildung in der Atmosphäre wird zu den topographischen Wellenlängen in Beziehung gesetzt. GIS-Funktionalität läßt sich außerdem sehr erfolgreich auf thermische Zirkulationen sowie die Ausbildung von Kaltluftseen anwenden. Die Steigungen einer ‚blocking’ Orographie bestimmen im wesentlichen die Gebiete bei Stauniederschlägen, das Übergreifen des orographischen Niederschlags ins Lee der Gebirge wird durch Buffern der Kämme abgeschätzt. Auch die bevorzugten Gebiete für orographisch induzierte, konvektive Niederschläge lassen mit GIS zumindest ansatzweise identifizieren. Die hier gewonnen Aussagen sollen dazu beitragen, immer wiederkehrende an die Topographie gebundene gekoppelte Abläufe in der Atmosphäre besser zu verstehen, ihre Analyse zu verfeinern und deren Vorhersage zu verbessern.


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